Judt und Herrmann im Mittelpunkt

Beide Spieler kamen neu in dieser Runde zum TSV Roßfeld. Sie wurden zum bisherigen sportlichen Verlauf, ihren Stärken und Schwächen, was ihnen am TSV Roßfeld gefällt und ihren sportlichen Zielen befragt.

Andreas Judt

Seit September 2011 verwandelt Andreas Judt seine Matchbälle für den TSV Roßfeld. Er kam von Westgartshausen zum TSV, bei dem er auch schon Erfahrungen in der Bezirksklasse sammeln durfte. Er bezeichnet sein Verhältnis zum Ex-Verein immer noch als gut. Dem 23-jährigen Spieler wurde beim TSV Roßfeld sofort den Sprung in die erste Herrenmannschaft zugetraut. Er spielte in der Vorrunde im hinteren Paarkreuz und beeindruckte sportlich mit einer Bilanz von 8:2. Trotzdem musste Andreas, in der erst vor kurzem begonnenen Rückrunde punktebedingt in die zweite Herrenmannschaft. Er konnte nicht wirklich viele Punkte ergattern, da der Schritt damals vom hinteren ins vordere Paarkreuz in der Bezirksklasse einfach noch zu groß war. Aufgrund der Tatsache, dass Jürgen Adolf krankheitsbedigt fehlt, spielt Judt auch noch in der ersten Mannschaft. Er ist  wieder relativ gut mit einer 2:1 Bilanz gestartet und ist mehr als nur ein Ersatz. Mit dem bisherigen Leistungen der ersten und zweite Mannschaft ist Andreas sehr zufrieden. Auch persönlich mit sich ist er zufrieden. Als Hauptgrund für den Wechsel zum TSV sieht Judt, dass man in keinem anderen Verein menschliche und sportlichen Aspekte so gut kombinieren kann. Zusätzlich sei die Abteilung durch Abteilungsleiter Ulrich Lindenthal und seinem Team sehr gut organisiert. An guten Trainingsbedingungen fehle es auch nicht. Spieler aus anderen Vereinen seien immer gern gesehen und das ermögliche somit gute Trainingsvoraussetzungen. Im Spiel sei sein harter Vorhandtopspin neben dem folgenden Schlagspin sein wichtigster Schlag. Seine Schwächen sieht er gegen Gegner mit Material und seinen unplatzierten Aufschlag. Seine sportlichen Ziele mit dem TSV Roßfeld setzt er nicht ganz so hoch. „Aufsteigen in die Kreisliga B mit der zweiten Mannschaft und sich dann dort halten“, betont er als realistisches Ziel. Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Tischtennisabteilung noch seine Freunde an ihm haben wird.

Marco Herrmann

Seit der Rückrunde spielt Marco offiziell in der ersten Mannschaft an Nummer 1 des TSV Roßfeld. Er gewann zudem Ende Dezember sogar gleich die Vereinsmeisterschaften. In der Vorrunde schlug er noch in der Bezirksliga für seinen Heimatverein TTF Bad Wörishofen im Allgäu auf.  Einen sehr langen Fahrtweg zwischen seinem zurzeitigen Wohnort Schwäbisch Hall und Bad Wörishof nahm er zu den Spielen bereitwillig in kauf. Seine ersten zwei Spiele für den TSV Roßfeld konnte Marco mit einer persönlichen Bilanz von 2:2 recht gut bestreiten. Über den bisherigen sportlichen Verlauf kann Marco noch nichts genaueres sagen, da er erst seit zwei Spielen dabei ist. Jedoch sieht er den Aufstieg mit der ersten Mannschaft durch die knappe 9:7 Niederlage gegen Bad Mergentheim stark gefährdet. Der Hauptgrund für seinen Wechsel war natürlich der äußerst lange Fahrtweg, wobei er darauf hinweist, dass Roßfeld ein funktionierender Verein sei und das auch leicht beurteilen kann, da er selber bereits bei 10 verschiedenen Vereinen aufgrund von Umzügen gespielt hat. Zudem sei die Integration in dem Verein ihm leicht gemacht worden. Er freue sich einfach dabei zu sein. Seine großen Stärken im Spiel sieht Marco im Aufschlagspiel und das Spiel vorne am Tisch – Block und Konter. Jedoch vermerkt der Neuroßfelder, dass Beinarbeit nicht zu seinen Stärken zählt. Sein mittelfristiges Ziel ist der Aufstieg in die Bezirksklasse. Er möchte auf jeden Fall wieder auf Bezirksebene spielen. Als Fazit lässt sich festhalten, dass Marco eine sehr große Verstärkung für die Tischtennisabteilung darstellt.

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